Afrikanische Kunst

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Die Ursprünge der afrikanischen Kunst müssen in Mittel- und Ostafrika gesucht werden, im sogenannten “Schwarzen Afrika”, eine enormes Gebiet zwischen den Flüssen Niger und Kongo, wo die Menschheit ihre Anfänge gemacht hat. Obwohl afrikanische Kunst eine sehr antike Kunstform darstellt, zeitnah zum Ursprung der Menschheit, sind ihre Spuren und Zeugen vor unserer Zeitrechnung nicht überliefert; aus diesem Grund sind künstlerische Vorkommnisse aus archäologischer Sicht ziemlich jung. In der Tat, die Hauptfaktoren, die zu dem Verlust von Spuren der ersten afrikanischen Kunstprodukte geführt hat, sind: der Mangel an schriftlichen Überlieferungen von den großen afrikanischen Imperien; Desinteresse der ersten Kolonisten gegenüber der afrikanischen Kultur; der hohe Grad an Verderblichkeit der Rohmaterialien (Holz und Pflanzen im Besonderen), kombiniert mit feuchtem, subtropischen Klima. Nach dem Wandel der Einstellung der Europäer gegenüber der afrikanischen Kunstform, wurde glücklicherweise der richtige und hohe künstlerische Wert anerkannt.

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Im Laufe der Jahrhunderte haben verschiedene afrikanische Stämme, alle einzeln verstreut in einem riesigen Gebiet, unabhängig voneinander einen erkennbar einheitlichen Kunststil entwickelt. Dieser Stil, obwohl er in verschiedene afrikanische Ethikgruppen unterteilt war, stellte sich als einzigartig heraus im Vergleich zu anderen Kunstformen.

Das künstlerische Schaffen ist hauptsächlich auf Skulpturen ausgerichtet. Holz ist das meist verwendete Material, in Kombination mit dekorativen Pflanzen; dennoch lassen sich auch andere Materialien finden, wenngleich weniger häufig, so wie Elfenbein, Stein, Ton, Kupfer und Bronze.

Afrikanische Skulpturen finden ihren deutlichsten Ausdruck in der Herstellung von Masken und Statuen, die von Fetischen bis hin zu Reliquien reichen. Für den afrikanischen Künstler ist die Natur eine reiche Quelle an Inspiration, die die kreative Schöpfung zu Werken für die Ahnenanbetung oder Werken für die Bitte um rituelle Zeremonien inspirieren kann. Die Skulpturen werden auch als Werkzeuge von Magiern benutzt, Heilern oder Wahrsagern, die einen Bund mit dem Übernatürlichen eingehen.

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Überdies hat diese künstlerische Dimension nicht nur Masken und Skulpturen hervorgebracht um die prachtvolle Zierde der Stammesoberhäupter und Herrscher zu bereichern, wie ansehnliche Accessoires die bei Tänzen und Volksfesten benutzt wurden veranschaulichen, jedoch auch einfache Utensilien des täglichen Bedarfes (z.B. Löffel, Hocker, Behälter, Türen) wurden in Kunstwerke transformiert.

Was afrikanische Kunst so einzigartig und wiedererkennbar macht, ist vor allem die einfache und lineare Ausdruckskraft; der Künstler, der hauptsächlich Kunstwerke für die Stammesanbetung schafft, indem er den Traditionen und dem Glauben des eigenen Volkes folgt, entzieht den Kunstwerken unwichtige und nebensächliche Details, so dass die wahre Nachricht des Kunstwerkes sprechen kann.

Das Außergewöhnliche an der Afrikanischen Kunst, die sowohl elementar als auch gleichzeitig tiefgründig sein kann, ist in jeder Zielsetzung des Kunstwerkes hervorgehoben. Eine afrikanische Maske oder Statue besitzt immer ein Objektiv und eine klar definierte Nutzung. Das Kunstwerk ist in der Tat nicht nur konzipiert von dem künstlerischen Ausdruck des Erschaffers, besitzt jedoch auch ein bestimmtes Ziel, sei es der gemeinschaftliche Gebrauch, kultureller Gebrauch, für Festlichkeiten oder Gedenkfeiern, oder um bedeutungsvolle Persönlichkeiten in der Gemeinschaft zu repräsentieren.

Die ethnischen Gruppen

Aschanti

Das Volk der Aschanti (die größte Untergruppe des Akanvolkes) lebt im heutigen Südghana. Die rituellen Praktiken dieser ethnischen Gruppe wurde über die Jahrhunderte mündlich überliefert. Die Aschanti haben sich in Keramik und Tonmodellierung spezialisiert. Ihre charakteristischen Zeichen und die stilisierte Gestaltung haben einen hohen Wiedererkennungswert. Auch heute noch besitzen ihre Arbeiten eine rituelle Funktion und es werden die selben antiken Techniken verwendet wie einst.

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Ashanti

Akie

Das Volk der Akie lebt in der südlichen Elfenbeinküste. Vor langer Zeit basierte ihre Wirtschaft hauptsächlich auf Gold-/ und Sklavenhandel. Heutzutage leben die Akier von Fischfang und Ackerbau. Ihre Kunst konzentriert sich auf die Herstellung von Hockern (die als Throne für mächtige Leute verwendet werden), Statuen und Fruchtbarkeitspuppen. Seltener häufig werden auch Keramik und dekorierte Stoffe hergestellt.

Baka

Die ethnische Gruppe der Baka gehört zu den Pygmäenvölkern. Sie ist im zentralafrikanischen Regenwald angesiedelt, im Gebiet des Kongo, Gabun und Kamerun. Für dieses Volk (hauptsächlich bekannt für ihre geringe Körpergröße) ist die Jagd die Haupternährungsquelle; sie demonstrieren eine außerordentliche Begabung, sich dem Regenwald anzupassen.

Afrikanische Kunst Baka Pigmei
Baka Pigmei

Bakongo

Vor langer Zeit war diese Kongo-Ethnie ein wohlhabendes Königreich, welches durch die Ankunft der Portugiesen ab dem 15. Jhd. an Bedeutung verlor; die Portugiesen versuchten die Leute der Kongoregionen zum christianisieren, indem sie ihren Volksglauben und ihre spirituellen Praktiken niederkämpften. Die Kunst des Kongovolkes gestaltet sich in verschiedenen Kulten; die des Ahnenkultes, des Kultes der Erde, des Himmels und des großen Gottes Nzambi.

Bambara

Die Bambara stellt die größte Bevölkerung des heutiges Malis. Sie sind stolz auf ihre Traditionen und ihren antiken Ruhm. Sie haben es geschafft, sich gegen „Kulturkontamination“ zu schützen. Obwohl sie sich unter dynamischen muslimischen Ethnikgruppen befinden, haben sie ihre traditionellen Kulte aufrecht erhalten können, die den Impuls ihrer Kunst prägt. Man kann sagen, dass die Theologie immer ihre Ästhetik bestimmt. All ihre Arbeiten haben einen gemeinsamen Stil, der einfach zu erkennen ist. Die äußere Erscheinung erinnert an das Holz, aus dem die Skulptur geschnitzt ist; flache und gebogene Oberflächen assoziieren eckige Konturen und lassen eine bestimmte Geometrie erahnen.

Bangwa

Die Bangwa ist eine der ethnischen Minderheitsgruppen in der Bamileke Region Kameruns; ein großflächiges Kulturgebiet, in dem eine große Zahl verwandter Völker zusammenlebt. Sie teilen viele Gemeinsamkeiten, sowie historische, als auch politische, aber sie behalten dennoch ihre eigenen Identitäten bei. Die Bangwastatuen sind meistens Portraitstatuen, die in Schreinen zusammen mit Totenschädeln ihrer Ahnen aufbewahrt werden. Die gruseligen Masken werden vom Gruppenoberhaupt (genannt Fon) verwendet, um die soziale Ordnung aufrecht zu erhalten.

Baoulè

Die Kunst der Baoulè ist eine der ältesten Formen afrikanischer Kunst; zu ihr gehören die faszinierendsten Arbeiten der Bildhauer ihrer Bevölkerung. Die Kunst der Baoulè besitzt eine große Ausdruckskraft; Realismus und Idealismus vereinigen sich, Merkmale werden verfeinert und alle Details sind akkurat definiert, wie die eleganten Frisuren, oder die knochigen Gesichter, Hälse und Torsos. Die polierten hölzernen Figuren stellen Personen mit schlankem Körper dar, meistens stehend oder auf einem Stuhl sitzend, mit am Körper angelegten Armen oder den Händen nah am Kinn. Die Einritzungen in Gesicht, Hals und Rumpf sind reliefartig ausgearbeitet, während ein stilisierter Bart das Kinn verlängert. Alle Details sind sorgfältig ausgearbeitet. Ob stehend oder auf kleinen Bänken sitzend, die Figuren haben eine ruhige und engelhafte Haltung. Die Masken zeigen ruhige Gesichter, deren Eigenschaften mit außergewöhnlicher Sorgfalt dargestellt sind. Die Oberflächen sind mit Blättern poliert um der Maske sein charakteristisches Aussehen zu geben, zusammen mit der Einritzung von Stirn und Schläfen.

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Baoule

Benin

Benin war einstmals eines der größten Königreiche in Afrika. Es wurde von dem absoluten Herrscher Oba, dem König, dominiert. Die meisten Werke beninischer Kunst sind aus Bronze gemacht. Mit der Schmelzung des Materials sind verschiedene soziale Repräsentationen dargestellt worden. Oba ließ in der Tat zu seinen Ehren vielfältige Objekte meißeln: Stühle und Zeremonienthrone, Zeremonienpfeifen, Gefäße für Nahrungsmittel, Löffel, Kämme, Fliegenklatschen, Nackenhalter. Das heilige Element ist von akkurater, künstlerischer Ausführung geprägt. Die Darstellungen des Herrschers Oba gehören zu den schönsten und aussagekräftigsten, wie die des Königs auf dem Pferd im Festgewand. Oba wurde wie eine Gottheit verehrt und alle Dekorationen des Palastes wurden ihm gewidmet.

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Benin

Bété

Die ethnische Gruppe der Bété, beheimatet in der Elfenbeinküste, ist eine patriarchische Gesellschaft, in der Landwirtschaft die hauptsächliche Lebensgrundlage bildet. Diese Bevölkerungsgruppe ist streng religiös und abergläubisch und Tieropfer werden auch heute noch praktiziert. Die Masken der Bété zeigen Einflüsse der Nachbarvölker, wie der Guro. Ursprünglich wurden die Masken für Kriege hergestellt. In der Tat sollten diese Masken den Feinden Furcht einflößen und dem Träger gleichfalls magischen Schutz bieten. Die Masken wurden ebenfalls bei Beerdigungszeremonien verwendet.

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Bete

Bobo

Die ethnische Gruppe der Bobo ist hauptsächlich in Burkina Faso und Mali angesiedelt. Sie sprechen die gemeinsamen Sprachen Mande und Bwa. Ihre Ressourcen sind Landwirtschaft; es werden Hirse und Baumwolle angebaut, die dann mit Rahmen bearbeitet werden. Ihre Gesellschaft hat keine eigentliche Zentralregierung. Es existieren diverse Untergruppen in denen die ältesten Gruppenmitglieder den Entscheidungsrat bilden. Die Kunst der Bobo umfasst große Masken, die bei Mannbarkeitsriten verwendet werden oder während religiöser Zeremonien, die dem Gott Wuro gewidmet sind, Erschaffer der Erde und der Tiere.

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Bobo

Bwa

Die ethnische Gruppe der Bwa (oder Bwaba) ist in Zentral-Burkina Faso beheimatet und in südost Mali. Die Bwa sind bekannt für ihre Stammesmasken, die aus Holz und Blättern gemacht sind und die bei ihren traditionellen Riten benutzt werden. Im Besonderen glauben sie an den Lanle Geist, dessen Macht sich durch die Holzmasken manifestiert. Die Masken repräsentieren auch die Waldgeister wie Schlangen, Affen, Büffel und Falken. Der Erschaffer ist bekannt als Wuro, Difini oder Dobweni. Er hat die Welt in Paare geteilt erschaffen, die sich entgegensetzen, aber gleichfalls im Gleichgewicht sind (Weiblein und Männlein, Herren und Sklaven, etc.).

Chokwe

Die Chokwe (oder Tschokwe) kommen aus Zentral-/ und Südafrika; sie sind hauptsächlich in der Demokratischen Republik Kongos beheimatet, in Angola und einige in Sambia und Namibia. Die Künstler dieser Ethnie sind meisterhafte Holzschnitzer, spezialisiert im Erschaffen von Statuen, Masken, Werkzeuge für die Jagd oder Fruchtbarkeitsriten. Viele Skulpturen sind dem regierenden Prinzen gewidmet. In Chokwe Aufführungen ist immer das Schragenkreuz (Andreaskreuz) präsent.

Afrikanische Kunst Chokwe
Chokwe

Dan

Das Volk der Yakuba-Dan befindet sich im Nordwesten Libyens und der Elfenbeinküste. Diese Ethnie lebt vorwiegend in Waldregionen und besteht aus Bauern und Landwirten die periodisch aus den Wäldern ziehen um neue Felder zu bewirtschaften. Sie leben außerdem von der Jagd und dem Fischfang. Die Kunst der Dan stellt sich hauptsächlich in Masken dar, die den Trägern große Bedeutung und Macht verleihen.

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Dan

Djimini

Die Djimini sind eine ethnische Untergruppe der Senufo, dem größten Volk an der Elfenbeinküste, in Mali und Burkina Faso. Die Hauptaktivität dieses Volkes ist Landwirtschaft. Ein Mann des Volkes erlangt die höchste soziale Anerkennung, wenn er sich als guter Bauer erweist. Aus diesem Grund sind alle kulturellen Zeremonien an die Erde und seinen Lebenszyklus gebunden. Die Dörfer der Rimini werden immer um einen Affenbrotbaum herum gebaut, der als besonders spirituell gilt.

Afrikanische Kunst Djimini
Djimini

Dogon

Die Dogan ist eine der wenigen afrikanischen Volksgruppen, die als die bis heute älteste schwarze Zivilisation bekannt ist. Sie befindet sich isoliert in der Region des Bandiagara-Felsmassivs, nahe der großen Flussschleife des niederen Nigers. Bis vor wenigen Jahrzehnten noch war die Bevölkerung völlig unberührt, weil dieses Gebiet jahrhundertelang schwer zugänglich war. Die Kunst der Dogon umfasst jedwedes Objekt, von den einfachsten bis hin zu Objekten die bei den bedeutendsten Anlässen benutzt werden. Wenige afrikanische Kunststücke enthüllen solch eine formale Nacktheit und eine gewisse Strenge im Erscheinunsbild in Kontrast mit einem unbestreitbaren Bedeutungsreichtum. Die Kunst der Dogon umfasst sowohl Werke mit spirituellem Hintergrund, als auch tägliche Gebrauchsgegenstände wie Hocker, Behältnisse und Löffel. Die Türen der Dogon sind sehr wertvoll gestaltet, bekannt für ihre Anreicherung mit Figurenarmeen in Anbetungshaltung, mit den Armen nach oben gerichtet. Den Standbildern der Dogon ist jeder anschauliche Charakterzug entzogen. Kopf und Rumpf mit eckigen Konturen kontrastieren mit ebenen Oberflächen und Kurven; diese haben besonders delikate Züge, die die Elemente des Gesichtes und des Körpers wachrufen.

Afrikanische Kunst Dogon
Dogon

Fang

Traditionsgemäß basiert die Religion der Fang auf der Ahnenanbetung, insbesondere deren, die in vergangenen Zeiten als die Führer galten. Auch nach ihrem Tod bestimmen die Ahnen noch das irdene Leben. Ihre künstlerischen Produktionen sind sehr stilisiert um die besonders rätselhaften Ausdrücke der Masken und Statuetten zu unterstreichen.

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Fang

Gouro

Die figurative Kunst der Ethnie der Gouro, einem Volk der Elfenbeinküste, erinnert mit seiner außergewöhnlicher Detailtreue und der Schönheit der Masken an die Kunst der Baulé. Ihre Masken stehen für Manneskraft wie Reißzähne und Hörner (die nicht im Nachhinein hinzugefügt werden, sondern zusammen mit der Maske im Ganzen aus einem einzigen Holzstück geschnitzt werden). Ebenso bemerkenswert sind die farbenprächtigen Oberflächen. Viele der Masken sind nicht geweiht. Sie werden für die Bevölkerung hergestellt; der Künstler kann seine Kreativität ausleben, indem er phänomenale Artefakte herstellt, reich an Details und Nuancen.

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Gouro

Grebo

Die Masken des Grebo-Volkes stellen den Sitz der unsichtbaren Waldgeister da. Es gibt zwei Arten von Masken: Eine ist eher naturalistisch, während die Zweite mehr geometrisch ist. Alle Masken repräsentieren die typische Umsetzung der afrikanischen Künstler; fundiert in der figurativen Tradition der Grebo sind einfache aber ausdrucksstarke Merkmale und stilisierte und harmonische Linien (wie die Darstellung der Augen, die reliefartig realisiert werden anstelle von Löchern). Die Kunst der Grembo hat Picasso in einigen seiner Kunstwerke beeinflusst.

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Grebo

Koro

Die Ethnie der Koro, die aus Burkina Faso stammt, besteht hauptsächlich aus Landwirten. In dieser Ethnie haben Frauen und Männer verschiedene Rollen in der alltäglichen Arbeit. Ihre Kunst findet sich in zahlreichen Gebrauchsgegenständen des alltäglichen und religiösen Lebens wieder. Alle Skulpturen der Koro sind auf den ersten Blick wiedererkennbar durch einfache und stilisierte Gestaltung.

Kota

Die ethnische Gruppe der Kota (auch Bakota genannt), deren Name „binden“ bedeutet, hat einen Kult der Reliquienverehrung ihrer Ahnen entwickelt. Die Kunst der Kota hat in der Tat viele Skulpturen ihrer Vorfahren hervorgebracht; flache Statuen, die vorwiegend aus Holz mit Kupfereinlagen hergestellt sind. Der Kupfer steht für Kraftantrieb und Langlebigkeit. Typologie und Stil der Statuen variieren; das hauptbildende Element ist immer ein stilisierter menschlicher Körper mit ovalem Gesicht. Ist die Gesichtswölbung konkav, ist die Statue weiblich, männlich hingegen bei konvexer Form. Die Reliquien sind hölzerne Standbilder, die mit Kupfer-/ und Messingstrichen oder gravierten Metallplättchen verziert sein können, die die Gesichtslinien unterstreichen. Diese Reliquien stellten einstmals eine Art Wächter dar; sie wurden in Körben vor den Häusern aufgestellt oder am Rande des Dorfes in Hütten, zu denen nur die Eingeweihten der Familiengruppe Zugang hatten. Der Reliquienkult wurde nur zu bestimmten Zeiten praktiziert, zum Beispiel um Jagderfolge zu feiern, Unfruchtbarkeit abzuwehren oder um guten Handel zu erbitten.

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Kota

Igbo

Die Igbo (oder Ibo) sind eine Ethnie aus Südnigeria, beheimatet in der Region des unteres Nigerflusses. Die Igbo sind eine der größten Ethnien in Afrika. Sich zu maskieren zählt zu den gebräuchlichsten künstlerischen Praktiken und ist eng mit der traditionellen Musik der Igbo verbunden. Ihre Masken können aus Holz sein, aus Stoff, Eisen der Pflanzen und werden vor allem bei Gesellschaftssatiren, religiösen Riten und Initiationen geheimer Gesellschaften (wie z.B. die Gesellschaft der Ekpe oder Mmo) verwendet. Die Handwerker der Igbo stellen auch viele andere Holzobjekte her, einschließlich Musikinstrumente, Türen, Hocker, Spiegelrahmen, Tablette, Puppen oder Figürchen für die Wahrsagerei.

Kwele

Die Ethnie Kwele findet man in ganz Gabun. Der bedeutendste Kult für die Kwele ist der Kult um verstorbene Verwandte. Das Leben dieses Volkes dreht sich um Initiationsriten, die in ganz bestimmten Perioden abgehalten werden. Es wird darum gebittet, die Schwierigkeiten des Lebens meistern zu können.

Lobi

Die ethnische Gruppe Lobi kommt aus Burkina Faso. Sie besteht hauptsächlich aus Landwirten. Männern und Frauen kommen unterschiedliche Rolle im alltäglichen Arbeitsleben zu. Die Kunst der Lobi findet man in vielen Gegenständen des religiösen und täglichen Lebens. Die hölzernen Standbilder stellen Inkarnationen der Geister dar; diese sind an heiligen Orten aufgestellt und man nimmt an, dass diese untereinander kommunizieren können.

Luba

Die Luba (oder Baluba) sind eine Bantu-Ethnie in Zentralafrika; sie stellen die größte heutige Ethnie der Demokratischen Republik Kongos. Von 1585 bis 1889 bestand das Königreich Luba (oder Luba-Imperium), beziehungsweise ein vor-kolonialer Staat im Sumpflandgebiet von Upemba. Sehr oft werden in der Kunst der Luba feminine Formen verwendet, als Ausdruck von Respekt gegenüber der Mutterrolle der Frau. Nur die Frauen, die das Potential haben neues Leben hervor zu bringen, sind in der Lubakultur stark genug um Geister zu beherbergen und sich deren Wissens bewusst zu sein.

Luluwa

Die ethnische Gruppe Lulua (order Luluwa) ist in der Demokratischen Republik Kongo beheimatet. Sie haben eine ähnliche Kultur und Sprache wie die Songye oder Chokwe. Die Lulua bringen ihren Vorfahren und Ahnen große Achtung entgegen. Sie beten für sie an heiligen Stätten, wo sich Gedächtnisstatuen befinden. Diese Gruppe praktiziert verschiedene religiöse Riten, die sich auf vor allem auf Fruchtbarkeit und Mutterschaft konzentrieren, auf den Schutz der Kinder oder darauf, Jagderfolge zu garantieren.

Mende

Die Ethnie der Mende ist in einer subtropischen Region beheimatet, die mit Wäldern, Wiesen und Waldsavannen bedeckt ist und befindet sich zwischen Sierra Leone, Liberia und Guinea. Dieses Volk, welches vorwiegend von Landwirtschaft lebt, teilt sich in zwei Hauptgesellschaften auf: die Poro, bestehend aus Männern, und die Sande, bestehend aus Frauen. Der größte Teil der Mendekunst ist assoziiert mit Geburt und Heilung. Die Mende glauben an den Herren Ngewo, Erschaffer des Universums, der von den Geistern der Ahnen assistiert wird. Ihre Masken, die bei religiösen Zeremonien betragen werden, sind so gemacht, dass sie den Geistern gefallen. Besonders die Helmmaske Bondu, die mit der Gesellschaft der Sande assoziiert ist, ist die einzige Maske die von Frauen aus ganz Afrika getragen wird. Die Masken der Mende werden normalerweise von Frauen während Fruchtbarkeitszeremonien, Beerdigungen und Initiationsfesten getragen, um Teil der Sande-Gesellschaft zu werden.

Mossi

Die Ethnie Mossi lebt hauptsächlich in Burkina Faso. Weniger von ihnen leben auch in Ghana und an der Elfenbeinküte. Diese vier Hauptprinzipien gelten für Volk: Die Vorfahren, die Erde, die Familie und die Hierarchie. Die Mossi benutzen Masken während Beerdigungen und Initiationsriten. Die Masken werden gebraucht um den Verstorbenen zu ehren und dafür zu sorgen, dass sein Geist in die überirdische Welt der Vorfahren gelangt. Ohne eine angemessene Beerdigung, verbleibt der Geist in der Nähe des Hauses und beschwört Probleme für die Nachfahren.

Mumuye

Die Mumuye leben im Nordosten Nigerias an der Grenze Kameruns, einem vom Benue-Fluss begrenzten Gebiet. Dieses Bauernvolk lebt in einer schwer zugänglichen Zone, umgeben von felsigen Hügeln und Savanne; aus diesem Grund sind die Mumuye bis Mitte des 20. Jahrhunderts isoliert geblieben, bis sie von englischen Kolonisten entdeckt wurden. Obwohl ihre Kunst anfangs als solche nicht erkannt wurde, hat sie außergewöhnliche Statuen und Masken offenbart, die für Beerdigungsriten, Initiationsriten und für Erntezeremonien benutzt wurden. Die Kunst der Mumuye unterscheidet sich durch die besondere Abstraktheit der Atefakte, erkennbar an der starken Stilisierung, in der der Körper der zyindrischen Form des Rumpfes folgt.

Namji

Die Ethnie Namji lebt im Nordwesten Kameruns an der Grenze zu Nigeria. Es handelt sich um ein Bauernvolk, welches hauptsächlich für seine Fruchtbarkeitspuppen bekannt ist. Diese haben eine charakteristische geometrische Form und sind dekoriert mit Perlen, Muscheln, Metallelementen, Naturfasern und Leder. Diese Puppen mit magischen Fähigkeiten sind den Frauen mit Empfängnisproblemen vorbehalten, oder werden auch benutzt um Schwangerschaftsscherzen zu behandeln.

Ndengese

Die ethnische Gruppe der Ndengese lebt in der Demokratischen Republik Kongo (Ex Zaire). Sie sind stilistisch von den Bakuba beeinflusst, aber thematisch gesehen unabhängig. Die Ndengese ist für ihre stumpfen Torsos bekannt, die Oberhäupter und Greise mit traditionellen Hauteinritzungen darstellen, sowie für ihre Dreizacke mit antropomorphen Handgriffen.

Oron

Die Ethnie Oron lebt in der Schwemmlandebene im Südosten Nigerias, einem von zahlreichen Bächen und Nebenflüssen des Cross Flusses durchkreuztes Gebiet. Das Oron Volk besitzt eine reiche Kultur, die sich durch Gesang ausmacht, Folklore und Tänzen. Außerdem haben sie diverse traditionelle Kulte und eine geheime Gesellschaft.

Pende

Die Kunst der Pende Ethnie richtet sich auf den Gebrauch von Masken, Statuen und anderen Kulturobjekten aus, die verschiedenen Riten gewidmet sind wie den Ahnenanruf oder die Günstig-Stimmung der Gebärfähigkeit. Der Künstler legt vor allem bei den Masken große Wichtigkeit auf den Ausdruck und somatische Naturtreue der Gesichtszüge. Somit wirkt die Maske viel realistischer; diese wird dann mit Farben und hochwertigen geometrischen Zeichnungen dekoriert.

Punu

Naturalismus und Spiritualität zeichnen die Masken der Makuyè aus, die von den Künstlern der Punu in Gabun erschaffen werden. Diese zwei Elemente schaffen Ergebnisse von höchster Perfektion durch Harmonie. Früher wurden die Masken für Beerdigungszeremonien verwendet um die Geister zu besänftigen. Die Tänzer die die Masken trugen gingen auf Stelzen, so dass ihre weißen Gesichter von unten her gesehen ein übersinnliches Aussehen hatten.

Sao

Die Bevölkerung der Sao florierte in Zentralafrika, südlich des Tschadsees; ihr Territorium wurde später ein Teil Kameruns und des Tschads. Um das 16. Jahrhundert herum hat die Konvertierung zum Islam die Kulturidentität dieses Volkes geändert. Heutzutage behaupten diverse ethnische Gruppen von dieser Zivilisation abzustammen, besonders die Sara und Kotoko. Man weiß nur wenig über die kulturelle Organisation und Politik der Sao, weil diese keine schriftlichen Überlieferungen hinterlassen haben und sie sind nur durch archäologische Funde sowie durch mündliche Überlieferungen ihrer Nachfahren bekannt. Jedenfalls beweisen die Fundstücke der Sao, dass diese erfahrene Bearbeiter von Bronze, Kupfer und Eisen waren

Senufo

Die Senufo ist eine Ethnie an der nördlichen Elfenbeinküste, in Mali und Burkina Faso. Sie sind gebildete Landwirte und Handwerker. Insbesondere sind die Senufo bekannt für Ihre Fähigkeiten in der Holzbearbeitung, mit der sie großartige Statuen und Masken erschaffen, die bei Stammestänzen oder Religionsriten verwendet werden. Die Kunst der Senufo ist so sehr bekannt, dass sie zu den berühmtesten und am meisten imitierten in der afrikanischen Welt zählt.

Tuareg

Die Tuareg sind ein Berbervolk, traditionell nomadisch, das durch die Saharawüste reist, hauptsächlich in den Regionen Mali und Niger. Jahrhundertelang waren die Tuareg als die Herrscher der Wüste bekannt in der sie von Tierzucht, Handel und Räuberei lebten. Auch heute noch leben die Tuareg in Zeltgruppen zusammen, in einer ziemlich hierarchischen Gesellschaft

Yoruba

Die ethnische Gruppe Yoruba, die das südwestliche Territorium Nigerias beansprucht, besitzt die meisten Stämme ganz Afrikas. Sehr wahrscheinlich ist diese Gruppe auch die mit den meisten Holzschnitzern. Ihre Masken haben oft einen raffinierten mehrschichtigen Aufbau, die mehrere Personen darstellen; diese werden für geheime Gesellschaften und Stammesfeste hergestellt.

Die verschiedenen Stile der afrikanischen Kunst

Aufgrund der enormen Weite des afrikanischen Territoriums und seiner zahlreichen Ethnien und Volksstämme, die weit verstreut und oft isoliert sind, gab es keine einheitliche Entwicklung der Kunst, sondern es haben sich vielzählige, untereinander verschiedene Stile entwickelt; obwohl diese manchmal widersprüchlich scheinen, grenzen sie sich nicht aus und können im gleichen Dorf nebenher bestehen. Die oft grundlegend verschiedenen Kunstwerke, von minimalistischen Formen zu akribisch figurativen Formen, ergeben eine künstlerische Einheit, die durch eine Art von Magie miteinander verbunden sind, die den Beobachter fasziniert, der dann unmissverständlich die unverwechselbare Identität der afrikanischen Kunst wiedererkennen kann.
Ein erster wiedererkennbarer afrikanischer Kunststil kennzeichnet sich durch stilisierte, fast kubische Formen. Der Künstler, der sich von der Natur inspirieren lässt, drückt sich sehr einfach aus, indem er die Ausgangsmaterialien in eine dreidimensionale Zeichnung zu bringen weiß. Die natürlichen Formen werden nicht einfach nur kopiert, sondern in ihrem Volumen mit einer lebendigen Abstraktheit akzentuiert. Die Natur wird mit Strenge und Geometrie abgebildet. In diesem Stil wird der Rumpf modelliert, in dem man eventuelle Eigenheiten oder Defekte des Materials auszunutzen weiß und dem Gesamtkunstwerk wird somit ein Mehrwert zugeschrieben.

Afrikansche Masken

Die afrikanischen Masken zählen zu den Objekten, die ihren Raum aufwerten können, sei es der Wohnraum oder das Büro. Eine afrikanische Maske anstatt eines Gemäldes oder eines Wandteppichs auszuwählen, ist keine einfache Frage; es ist eine wichtige Entscheidung, der man Zeit widmen muss, weil diese Maske dann ein permanentes Dekor sein wird, was sich in ihr Innenraumdesign fügen muss. Wir sprechen über ein Objekt, welches, außer dass es ihr Ambiente ausstattet, eine antike und authentische Geschichte bürgt. Die afrikanischen Masken sind in der Tat das Hauptelement der westlichen afrikanischen Kultur; Seit lang vergangenen Zeiten haben die Masken einen hohen Stellenwert im sozialen Leben vieler Bevölkerungen eingenommen und haben eine entscheidende Rolle im täglichen Leben der Stämme gespielt.
Die afrikanischen Masken sind faszinierende und mysteriöse Symbole mit verschiedensten Funktionen: sie können eine Verbindung zu den Vorfahren und den Geistern des Jenseits darstellen; sie können ihrem Besitzer Ansehen bringen, normalerweise demjenigen der politische Rollen innehat. Sie sind wichtig für die kollektiven Riten wie den Übergang von Jugend ins Leben der Erwachsenen, für Fruchtbarkeitsriten, Initiationen oder Mutterschaftsfeiern.
Die afrikanischen Masken stellen für gewöhnlich das Abstammungszeichen des Stammes dar. Dennoch können sie ebenso die Subjektivität des Individuums durch Darstellung des Seelenbefindens ausdrücken, wie Freude, Wut, Liebe oder Angst. Die Masken, die hauptsächlich von den Männern getragen werden, sind mit Vegetation geschmückt; diese stellten das Hauptelement des verwendeten Kostüms und werden dem Künstlers der Gemeinde in Auftrag gegeben, der eine sehr wichtige Person ist. Je nach Ethnie unterscheiden sich die Masken in ihrer Gestaltung. Ihre Stile können abstrakte Figuren darstellen, fast kubistisch oder figurativ dargestellt werden durch die detaillierte Hervorhebung fein ausgearbeiteter Frisuren. Das was die verschiedenen Stile eint, ist jedoch die konstante starke Ausdruckskraft und die Symmetrie, die den hohen Mehrwert der afrikanischen Kunst ausmacht.
„Die afrikanischen Masken müssen vor allen Dingen nicht dem ästhetischen Nutzen entsprechen, sondern konzeptionell die irdene Natur mit der transzendenten Natur vereinen, als Vermittler dienend, um jedes Ungleichgewicht in der Ordnung der Natur zu korrigieren oder auszulöschen, und ebenso die Ängste verbunden an eine befristete Existenz, voll von Gefahren und Mystik. Die afrikanischen Masken oder Skulpturen sind der Punkt in dem sich die Kräfte, die Erinnerungen und die Riten treffen und durch den sie sich austauschen und filtern.“ – Gabriele Mandel (1924-2010), italienischer Psychologe, Schriftsteller, Künstler und Archäologe.